• de
    Bauen
    7.7.2023

    Altstädte: für Menschen im Rollstuhl ein Hindernisparcours

    Solothurn soll zum Einkaufsparadies für Menschen mit Behinderung werden. Der Weg dahin ist hürdenreich, wie ein Rundgang mit einem einheimischen Rollstuhlfahrer zeigt.

    Mit den mobilen Rampen können zumindest kleinere Absätze gut überwunden werden. SRF/MAURICE VELATI

    Eine imposante Kathedrale, gemütliche Beizen an der Aare, historische Gassen: Die Altstadt von Solothurn zieht viele Menschen an – für Tagesausflüge oder Shopping-Nachmittage. Doch für Menschen im Rollstuhl hat das beliebte Ausflugsziel seine Tücken: Steile Strassen, Pflastersteine, hohe Trottoirs und Stufen bei vielen Läden.

    Vor einigen Jahren wurde auf Initiative zweier Rollstuhlfahrer deshalb das Projekt «SO klappt's!» ins Leben gerufen. Das Ziel: Solothurn soll als barrierefreie Einkaufsstadt vermarktet werden. Ganz so weit ist man nach zwei Jahren aber noch nicht, wie ein Rundgang zeigt.

    Mobile Rampen als einfache Lösung
    Der 57-jährige Andreas Steiner kennt jede Ecke in Solothurn, er lebt in der Stadt. Fast täglich ist der körperbehinderte Sozialarbeiter in einem rund 150 Kilogramm schweren Elektrorollstuhl unterwegs.

    Hier geht es zum SRF-Beitrag